CenterParc Leutkirch

06.12.19 – Fr – Erster Reisetag.

Heute am Nikolaustag ist mein Geburtstag. Kaum dass wir uns zum Frühstück gesetzt hatten, klingelte es an der Türe, die Kinder waren draußen. Nachdem sie mir gratuliert hatten, haben sie mir meine Geburtstagsüberraschung verraten: Ein verlängertes Wochenende im Allgäu im CenterParc. Die Abfahrt zuhause war um 14:00 Uhr und als Treffpunkt hatten wir Aichstetten nahe Leutkirch vereinbart. Von hier aus fuhren wir dann zusammen in den Ferienpark.

Das Häusle, das man uns zugewiesen hatte, war super. Neues Haus, wohnen auf drei Ebenen, ein Wohnzimmer mit Kochinsel, drei Schlafzimmer und drei kleine Bäder, eines sogar mit WhirlPool. Auch eine Sauna war mit an Bord – besser als zuhause. Nachdem wir uns aklimatisiert hatten, fuhren wir mit dem Golfwagen ins Zentrum, wo die Poollandschaft, die Attraktionen und die Restaurants untergebracht sind. Dort sind wir zum Nachtessen eingekehrt.

Später haben wir dann noch, trotz der Kälte (es hatte -4°C), eine Runde durch den weitläufigen Park gedreht bevor wir wieder ins Haus gefahren sind. Dort haben wir dann festgestellt, dass die Zimmer und auch das Wasser kalt sind. Wir haben das gleich bei der Rezeption gemeldet und etwa nach einer Stunde kam ein Monteur und bald war die Heizung wieder in Betrieb.

Die beiden Kids haben dann fern gesehen und wir vier Erwachsene haben den Abend mit Kartenspielen verbracht.

1. Etappe – 143 km

07.12.19 – Sa – Zweiter Reisetag.

Das Wetter hat in der Nacht komplett umgeschlagen; es war alles grau in grau und es hat geregnet. Die Brötchen waren auch zuverlässig im Trolly und so haben wir sechs ausgiebig gefrühstückt. Noch vor der Mittagszeit sind wir in das Golfcar geklettert und sind zum Center gefahren, denn dort waren heute Weihnachtsmarktbuden aufgebaut. Insgesamt war dort weniger los als gedacht, denn der große PKW-Parkplatz ist abends fast voll; Es sind also trotz Vorweihnachtszeit jede Menge Leute im Parc. Hernach sind wir dann noch ein wenig durch das Center geschlendert; die Kids wollten noch Burger von Rocket’s. Danach sind wir mit dem E-Car wieder zum Häusle gefahren.

Als es dann draußen dunkel war, sind wir mit den Autos ins nahe Urlau gefahren. Dort am historischen Gasthof Hirsch war ein Weihnachtsmarkt aufgebaut, den Hobbykünstler aller Couleur ausrichten. Da wurden viele schöns Dinge angeboten, schöner und brauchbarer, als wir erwartet hatten.

Eigentlich wollten wir ja danach noch im Hirschen zu Abend essen, aber bei der Masse von Besuchern war so gut wie jeer Platz belegt.Wir haben uns dann in die Autos gesetzt und sind die wenigen Kilometer zum Rössle nach Haselburg gefahren. Dort haben wir dann recht gut und preiswert gegessen. Gut gesättigt haben wir dan wieder das Häusle angesteuert und uns zuerst mit lustigen Spielen und gegen später mit der Glotze vergnügt.

2. Etappe – 7 km

08.12.2019 – So – Dritter Reisetag.

Wir haben die Augen aufgeschlagen und WOW – Sonnenschein. Nachdem es gestern kalt und eher nass war, ist das ein toller Start in den Tag. Den Vormittag haben wir zuerst mal in absoluter Gemütlichkeit verbracht – wir sind ja schließlich im Urlaub und nicht auf der Flucht.

Nach der Mittagszeit sind wir wieder mit dem Golfwagen zum Center gefahren, denn wir hatten den Kids versprochen noch einmal zu Rocket’s zu gehen und Burger zu essen. Ausserdem haben die supertolle Pommes in verschiedenen Variationen die echt lecker sind (z.B. Pommes mit Parmesan und gehackter Petersilie…). Dann sind wir durch das Center geschlendert und haben ein paar Souveniers im „Allgäu Lädle“ mitgenommen. Danach sind wir noch kurz in den Kinderbauernhof  und haben die Schäfchen gekuckt, dann sind wir wieder ins Häusle gefahren.

Flo und Bini müssen ja packen, denn für die geht es heute schon heim. Die Engelskinder müssen morgen ja wieder in die Schule. Wir können noch eine Nacht hier bleiben und müssen erst morgen abreisen.

3. Etappe – 0 km

09.12.19 – Mo – Vierter Reisetag.

Bis um 10:00 Uhr mussten wir den Golfwagen abgegeben und das Häuschen geräumt haben. Dann sind wir nach Leutkirch gefahren, wir wollten dort in einem netten Café frühstücken. Während der Parkplatzsuchen haben wir gesehen, dass im Städtle gerade Markt ist. Nachdem das Auto abgestellt war, sind wir natürlich über den Markt geschlendert, haben hie und da geschaut und natürlich auch ein bissle eingekauft.

Zum Frühstück sind wir dann ins Café „Zucker und Zimt“ eingekehrt. Der Gastraum bot noch genügend freie Plätze und war sehr schön weihnachtlich dekoriert. Schnell haben wir festgestellt, dass wir eine Prima Wahl getroffen hatten: die Brötchen waren absolute Spitze und vergleichbar mit denen von unserem Hausbäcker und auch die anderen Zuteten waren mit Liebe her- und zusammengestellt. Dorthin werden wir bei Gelegenheit wieder einkehren.

Gut gestärkt haben wir uns dann auf die Autobahn gesetzt; via Memmingen sind wir bis Ulm gefahren. Bedingt durch Föneinfluss war zuerst das Wetter herrlich sonnig und noch vor Ulm war dann der Himmel grau in grau. Wie gewohnt haben wir das Parkhaus Salzstadel angesteuert – Besetzt. Weiter zur Frauenstraße – ebenfalls Besetzt. Auch am Rathaus war alles dicht – also nochmal eine Runde gedreht. Diesmal hatten wir Glück, im Salzstadel wurde nun eine Handvoll freier Plätze angezeigt, also nicht wie rein…  Es war Montag und da hatten wir nicht mit vollen Parkhäusern gerechnet. Aber als wir die paar Schritte bis zum Münsterplatz gelaufen waren, war uns alles klar: Menschenmassen auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Münster und das bei Tag. Narürlich sind wir auch über den Markt geschlendert und in die Hirschgasse gewackelt. Auch dem Münster haben wir einen Besuch abgestattet und festgestellt, dass einige der Kirchenfenster erneuert wurden, teils im modernen Stil, teils mit religiösen Darstellungen.

Eigentlich sind wir ja nach Ulm hinein gefahren, weil wir mal wieder guten Fisch im Fischhaus Heilbronner essen wollten, aber der hatte Montags Ruhetag – Pech gehabt. So sind wir dann ins Café Tonino um uns etwas aufzuwärmen und haben dabei einen Cappu getrunken; wird wohl der erste und letzte Cappu dort gewesen sein.

So haben wir uns dann ins Parkhaus begeben, sind ins Auto geklettert und waren eine gute Stunde später, noch bei Tageslicht wieder zuhause.

4. Etappe – 165 km

Kurze Reisestatistik:

Reisetage: 4

Gesamtstrecke: 315 km

Spritverbrauch: 20,1 l = 6,4 l/100 km

4 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Klicke hier, um Ihren eigenen Text einzufügen